Hier einmal eine bekannte Nummer als Starthilfe – Eine brennende Papiertüte balancieren.
So funktioniert es: Rolle ein Stück Zeitungspapier zu einer kegelförmigen Tüte zusammen. Weiche die unteren 15 Zentimeter in Salzwasser ein und lass das Papier wieder trocknen. Auf der Bühne zündest du dann das obere Ende an und Balancierst die brennende Tüte auf der Nase, der Stirn oder dem Kinn. Die steigende Wärme hilft dir, die Tüte in der Balance zu halten, bis sie auf die letzten gesalzenen 15 Zentimeter abgebrannt ist. (Achtung! Dieser Trick darf nur bei ausreichender Deckenhöhe und absoluter Windstille vorgeführt werden. Kinder dürfen ihn nur unter Aufsicht eines Erwachsenen versuchen.)
Jonglieren im Park mit Feuer(wehr)
Jonglieren mit Feuer zieht die Leute wie Motten an. Es wirkt spannend und gefährlich wenn der Jongleur in Einbruch der Dämmerung schöne leuchtende Farben in der Luft erzeugt. Deshalb sind unsere Feuer Shows auf der Straße so heiß beliebt und kommen bei jung und alt sehr gut an. Doch bevor man solche gefährlichen Darbietungen machen kann muss man oft genug das jonglieren (erst ohne und später mit) Feuer üben. Wir üben auf einen abgelegenen, leeren Parkplatz bei uns in der Gegend auf hartem Asphalt und probieren unsere Kunststücke ungezwungen aus, verfeinern und verbessern diese ständig. Denn nur wenn alles sicher sitzt kann man Verbrennungen vermeiden. Ein Kollege aus Dresden hat dies auch in einem nahegelegenen Park in der Innenstadt probiert. Normal ist die Brenndauer einer Fackel nicht länger als 10 Minuten und muss dann abkühlen, bevor sie neu getränkt werden kann. Das war sein Glück im Unglück, denn nach ca. 15 Minuten fuhr ein Feuerwehrauto mit Blaulicht und Sirene ein paar Mal um den Park. Zum Glück waren in diesem Moment die Fackeln erloschen und das Auto fuhr nach einer Weile wieder weiter. Doch wer kommt im Ernstfall für die Kosten des Feuerwehreinsatzes auf?! Das würde mich mal sehr interessieren…