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Spektakel, Feuer und Artistik – die Feuerschlucker
Das Spiel mit dem Feuer ist so alt wie die Menschheit selbst. Seit es ihr gelang, diese Naturgewalt zu bändigen, sie zum Wärmen, Leuchten, Jagen und Kochen zu nutzen, wurde sie auch für rituelle und spirituelle Zwecke verwendet – aus denen sich die Kunst des Feuerschluckens entwickelte.
So wurde „Poi“ eine Form des Feuer-Jonglierens anhand von 2 Stäben oder Bändern, an denen ein Ende aus einem brennenden Material bestand, erfunden. Diese schwang man dann in drehenden Bewegungen um seinen Körper und sich selbst, so dass durch die schnellen kreisförmigen Bewegungen der Eindruck entsteht, man stehe in einem brennenden Ball oder anderen Feuerfiguren. Dafür braucht man viel Geschick und Übung, kann dies aber vorher auch ohne Feuer trainieren. Viele Gaukler verwenden beim Poi auch kein Feuer, sondern elektrisches Licht in Form von LEDs oder Leuchtstäben. Das sieht auch sehr schön aus, ist aber viel harmloser. Das Feuerschlucken und -spucken dagegen kann nur mit richtigem Feuer gemacht werden. Es ist die Königsdisziplin aller Gaukler und Feuerbändiger und fasziniert die Zuschauer immer wieder.
Auch wir haben uns vom Feuer faszinieren lassen und treten als die „5 Schluckies“ mit unseren feurigen Kunststücken auf Straßen- und Kinderfesten auf, auch auf Hochzeiten und Geburtstagen und sonstigen Veranstaltungen, wo es mal ein wenig heiß hergehen soll. Bisher hat es für große Aufträge noch nicht gereicht, doch wir sind ständig am Üben und Einstudieren neuer Kunststücke. Derzeit üben wir noch das Jonglieren mit dem brennenden Devilstick, gelichzeitig aber auch das Feuerspucken. Das ist noch viel gefährlicher als das Feuerschlucken, denn hier muss man ein Brandmittel aus dem Mund gegen eine Feuerquelle pusten, wodurch ein großer Feuerball entsteht. Dabei kann man sich nicht nur verbrennen, sondern auch verschlucken, was noch gefährlicher ist, da diese Pyrofluide sehr gesundheitsschädigend sind.
Hier wollen wir von unserer Leidenschaft und der Kunst des Feuerschluckens berichten, über unsere Erlebnisse auf der Bühne und mit den Zuschauern, Tipps und Tricks weiergeben aber auch darauf hinweisen, wie gefährlich dieses Hobby sein kann.
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Es muss manchmal auch etwas Neues sein
Keine Kommentare | Erstellt von Timo unter Allgemein, Bühnenequipment
Ein T-Shirt als solches ist nichts Besonderes, ist es aber mit ausgefallenen Motiven bedruckt, kann es durchaus ein Hingucker sein.
Hier einmal eine bekannte Nummer als Starthilfe – Eine brennende Papiertüte balancieren. So funktioniert es: Rolle ein Stück Zeitungspapier zu einer kegelförmigen Tüte zusammen. Weiche die unteren 15 Zentimeter in Salzwasser ein und lass das Papier wieder trocknen. Auf der Bühne zündest du dann das obere Ende an und Balancierst die brennende Tüte auf der [...]